Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat St. Nikolaus Sitzerath

St. Nikolaus Sitzerath

Sitzerath war bis 1938 Filiale der Pfarrei Wadrill. Am 30. November 1938 erhob der Bischof von Trier die Expositur (Filiale) zur Vikarie und am 22.10.1946 zur Kirchengemeinde mit eigener Vermögensverwaltung.

Kaplan Peter Weber kam als erster Geistlicher in den Ort Sitzerath. Ihm folgte Pastor Peter Kirsch, der am 30. Oktober 1955 als neuer Pastor eingeführt wurde.

 

Die damalige Kirche wurde zwischenzeitlich zu klein und viele Gläubige mussten bei Gottesdiensten vor der Kirchtür die Heilige Messe verfolgen. Deshalb wurde von Pastor Peter Kirsch gleich nach seiner Amtseinführung der Bau einer neuen Kirche in Angriff genommen. Am 28.10.1956 erfolgte bereits die Grundsteinlegung. Bereits am 29.September 1957 war das Gotteshaus fertiggestellt und wurde im Auftrag des Bischofs durch Prälat Kammer aus Trier eingeweiht.

Pastor Peter Kirsch schnitzte selbst den Altar, das überdimensionale Altarbild Aufnahme Mariens in den Himmel, den Kreuzweg, den Gekreuzigten, die Schmerzensgruppe, den Heiligen Nikolaus und die einzelnen Kerzenständer.


Dem damaligen Trend folgend favorisierte der beauftragte Archtekt für die neue Kirche einen Flachdach-Bau mit einer Baldachinkuppel über dem Altarraum als einzige natürliche Lichtquelle und einen freistehenden Glockenturm im Stil eines Campanile. Gleichzeitig entstanden ein Jugendheim und ein Kindergarten. Die 1899 gebaute alte Kirche (Kapelle) wurde an die Volksbank Nonnweiler verkauft, erst als Bank und Raiffeisenlager genutzt und dann 1992 abgerissen.

Fotos: Alfred Schmitt

Marienkapelle

Die Marienkapelle wurde von den Eheleuten Josef und Amalie Simon geb. Schmitt mit Unterstützung des Bruders Nikolaus Schmitt, ab 1967 erbaut. Dieser, aus Amerika wieder eingewandert, übernahm auch die Kosten für den Bau der Kapelle. Neben den Eheleuten waren auch ihre Kinder, die Schwiegersöhne und die Schwiegertochter im Einsatz. Bis heute wird die Kapelle von den Familien Marlise Simon, Alice Paulus, Rosemaria Seimetz und Martina Nickels liebevoll gepflegt und die sehenswerte Außenanlage in Ordnung gehalten.

Die Kapelle mit ihrem maximal 58 cm hohen Klinkersockel ist außen 2,54 m breit und einschließlich ihrer Apsis 3,30 m lang. Ihr offener Rundbogeneingang, 1,04 m breit und 2,05 m hoch, ist mit Klinkersteinen gefasst. Das fachgerechte Gewände und der Sockel passen harmonisch gut zu dem signalweißen Außen- und Innenputz. Den oberen Abschluss der Kapelle bildet ein mit Schhieferplatten eingeecktes Satteldach, das über der Apsis abgewalmt ist.

Das Innere der Kapelle ist geprägt durch eine 53 cm hohe Statue der Heiligen Maria. Die Statue steht auf einen 99 cm hohen Sockel. Auf beiden Seiten von Maria steht jeweils eine 45 cm hohe Statue des Heiligen Michaels, der mit seiner Lanze den Satan besiegt.

Einmal im Jahr findet an der Marienkapelle ein Gottesdienst statt, der von der Katholischen Frauengemeinschaft Sitzerath ausgerichtet wird.

Fotos: Alfred Schmitt

Mitglieder im Pfarreienrat der Pfarreiengemeinschaft

•Ingrid Simon

•Marlies Zöh

 

Verwaltungsrat

Zurzeit besteht kein Verwaltungsrat. Die Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus Sitzerath möchte jedoch einen neuen Verwaltungsrat wählen. Interessenten sind herzlich willkommen, sich zu engagieren.

Weitere Informationen findest du auf den folgenden Webseiten:

www.pfarreiengem-nonnweiler.de

www.bistum-trier.de